KMPP | Der beste Kampfsport auf der Straße!




Immer wieder werde ich gefragt, was der beste Kampfsport für Straßenkämpfe ist. Immer antworte ich Boxen und meistens sind die Zuschauer anderer Meinung. Hier erfährst du, warum ich Boxer…

11 thoughts on “KMPP | Der beste Kampfsport auf der Straße!

  1. Freier Blick says:

    Gutes Video! Stimme im Prinzip zu. Wie von Euch richtig gesagt wurde, gibt es beim Boxen verhältnismäßig wenig Schlagtechniken, der Rest ist vor allem Sparring. Das verhilft zu einem guten Raum- und Distanzgefühl, was für einen Kampf das A und O ist. Nicht zu unterschätzen ist neben der guten Fitness der Boxer vor allem auch deren Nehmerqualitäten; denn machen wir uns nichts vor, auf der Straße wird man das eine oder andere auch mal einstecken müssen. Grundsätzlich würde ich aber Kick-Boxen empfehlen, weil man zusätzlich auch noch die Füße hat. Bleibt ein Manko: der Infigt- und Bodenkampf – und natürlich fehlen auch Immobilisationstechniken, Hebel und Würfe. Was den Infight angeht, gefällt mir sehr gut das Cadena de Mano und Panantukan aus den FMA, vor allem lässt es sich mit dem europäischen Boxen gut kombinieren. Im Prinzip ist es "dirty boxing" mit Ellenbogeneinsatz sowie Trappings und Guntings. Bodenkampf sollte in der SV natürlich vermieden werden, wenn es aber gar nicht anders geht, sollte man auch dort die wesentlichen Prinzipien beherrschen. Hebel und Würfe wird man auf der Straße nur bedingt anwenden können, aber falls doch, sind sie sehr hilfreich. Kurzum: ich würde deshalb auch (Kick-)Boxen empfehlen, ergänzt durch Kali Silat und ein wenig Ju-Jutsu oder Jiu-Jitsu. Damit hat man so ziemlich alle Distanzen praxisnah abgedeckt.

  2. Werner Wolters says:

    Ein eklatanter Nachteil des Boxens ist, dass die Reflexe nicht gebahnt sind, um eine Kick in den Unterleib abzuwehren. Im Laufe der Jahrzehnte kam gelegentlich der eine- oder andere Boxer zu unserem Training. Obwohl ich ihnen sagte, dass ich ihnen in die Gonaden treten würde, waren sie nicht in der Lage, diese Angriffe abzuwehren. Dies gilt natürlich auch für andere Kampfkünste, welche den genannten Nachteil beinhalten. Außerdem machte ich die Erfahrung, dass Boxer darauf geeicht sind, so zu agieren, als wenn sie Handschuhe tragen würden. Ein blitzschneller Schlag auf einen Handrücken der erhobenen Hände, kann sehr demotivierend wirken. Damit will ich Boxen nicht als sinnlos erscheinen lassen. Es bietet eine ganze Menge nützlicher Eigenschaften. Aber ich denke, dass ein Zusatztraining sehr sinnvoll wäre.

  3. Holle Honig says:

    Muss Euch zu 100 % bestätigen ! Habe selbst mit WT angefangen, dann über 10 Jahre klassisch geboxt und bin froh das ich dies VOR meiner "weiteren" Kampfsport Laufbahn gemacht habe. Wie Ihr bereits sagt bringt Boxen ein Gefühl für Distanz, Schläge mit Explosivkraft und Körpereinsatz mit einher, was Heute oftmals fehlt in vielen SV…….

  4. studibaas says:

    Meine Meinung: Wer in Box Reichweite kommt kommt auch in Ring/Hebel/Jiu Jutsu Reichweite. Ich würde einen Infight immer vermeiden und dann gleich in den Ringkampf gehen weil dass kaum ein Strassenschläger kann.

  5. Talha says:

    Eine Anmerkung hätte ich noch zu dem Video: Meiner Meinung nach ist MMA die realistischere Variante im Bezug auf Straßenkampf und damit meinen ich nicht das Element des Boden-oder Fernkampfes, sondern die Deckung eines MMA Kämpfers. Sicherlich ist dir auch bewusst, dass die MMA Handschuhe lediglich keinen so großen Schutz wie bei einem Boxhandschuh bieten und jeder Schlag auf die Deckung mit selbst 10 Oz Handschuhe durch die Deckung gehen. Gerade auch bei Profi Wettkämpfen wie z.b.: in der UFC kann man sehr gut beobachten, dass nur die Panzer-Deckung genutzt werden kann. Andernfalls werden die Schläge ausgewischen oder geschluckt. Und bei Boxen hast du einen großen flächendeckenden Vorteil des Handschuhs den du z.b bei einer Hakenabwehr einsetzt. Außerdem finde ich auch, dass du durch MMA auch einen Vorteil gegenüber Kampfsport erfahrenen Kämpfern auf der Strasse hast : Z.B. : Boxer vs. MMA Fighter. Der boxer würde lediglich wie beim normalen Sparring auf den K.O und dabei entweder den Corpus bearbeiten oder den Kopf angreifen. Somit müsste er in den In – fight gehen um zielsicher den Uppercut zu landen. Währenddessen kann der MMA Kämpfer ihn auf Distanz halten mit bedrohlichen Kicks oder ihn im Falle eines In-Fights auf den Boden bringen. Notgedrungen müsste er nicht mit ihm weiterkämpfen und seine BJJ -Skills unter Beweis stellen, sondern könnte ihm einfach auf der Mount mit dem Ellenbogen den Rest geben oder ihn vom Stand aus kicken. Also was hälst du von meiner Argumentation? 😉 LG

  6. XY Z says:

    Ihr habt vollkommen Recht. Darüber hinaus haben Boxer meist auch eine sehr gute Kondition sowie ganz stattliche Muskeln (durch das ganze Seilspringen, das Sparring, das Pratzentraining, das Hanteltraining, den Ausdauerlauf und die vielen Liegestütze).

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